Viel Neues bei der Zweiten

Nicht alles, aber manches ist neu ab dieser Saison bei der zweiten Herrenmannschaft der HSG. Geblieben ist der größte Teil der Mannschaft und auch die Trikotfarbe.

Ansonsten gab es einige Veränderungen mit Beginn der Vorbereitung auf die Saison 2017/18. So hat der bisherige Trainer Michael Orthwein im Winter seinen Rückzug bekannt gegeben und mit dem Aufstieg in die Kreisliga A einen erfolgreichen Abschluß feiern können.

Jetzt übernimmt das Trainerteam Bernd Weller und Gerald Marx die Mannschaft. Sie werden versuchen das Team in der höheren Liga schnell ins gesicherte Mittelfeld zu führen.

Dazu wurde der Trainingsumfang erhöht und fast die gesamte Vorbereitung zusammen mit der ersten Männermannschaft unter Trainer Martin Wittlinger absolviert. Ein permanenter Austausch zwischen den Trainern beider Mannschaften, sowie weitere gemeinsame Trainingseinheiten sollen in Zukunft zu besserer Durchlässigkeit und Verzahnung der beiden Mannschaften führen.

Vor allem die ganz jungen, zum Teil noch im A-Jugendalter befindlichen Spieler können so gezielt in den Aktivenbereich herangeführt werden.

Das bedeutet zum einen werden die Spieler im Training mannschaftstaktisch zusammen mit den Spielern der ersten Mannschaft geschult und verbessert, zum anderen kann im Training untereinander individuell besser auf die Stärken und Schwächen eingegangen werden.

Viel Spielpraxis sollen die Spieler dann im Ligabetrieb der Kreisliga A erhalten. Bei entsprechender Leistung ist dann ein Übergang zur ersten Mannschaft nahtlos gewährleistet. Dies gilt natürlich auch für die „etablierten“ Spieler der „Zweiten“ und Spieler, die sich nach Verletzungen, Pausen und Formtiefs wieder in den Kreis der „Ersten“ spielen wollen.

Erfreulich war und ist bisher die gute und regelmäßige Trainingsbeteiligung. Außer Urlaub oder kleinerer Blessuren hat bisher kaum etwas anderes die Spieler vom Training abgehalten. Dies ist sicher auch dem breiteren Kader geschuldet, was zu einem größeren Konkurrenzkampf führt. So können alle Positionen im Team doppelt oder mehrfach besetzt werden, ohne dass das Spielniveau der Mannschaft sinkt.

Dass die Mannschaft Potenzial hat, hat sich in den Testspielen gezeigt, in denen gegen meist höherklassige Gegner gute Leistungen gezeigt wurden. Im Angriffsspiel können die Jungs sicherlich in der neuen Liga mithalten. Dies gilt für das gebundene Spiel genauso wie für die erste und zweite Welle. Hier ist es wichtig, noch mehr Selbstvertrauen zu entwickeln, um die richtigen Entscheidungen im Spiel zu treffen und noch effektiver zu werden.

Im Abwehrspiel soll die bisher meist gespielte 5:1 Formation je nach Gegner beibehalten, ansonsten aber durch eine aggressive, kompakte 6:0 Abwehr ersetzt werden. Das heißt durch gute Bein- und Armarbeit und klare Absprachen untereinander zu agieren, und nicht nur auf Angriffsaktionen des Gegners zu reagieren.

Dieser Prozess wird sicher von Fehlern begleitet werden. Aber haben auch alle Spieler in den Testspielen die Erfahrung gemacht, dass es erfolgreich werden kann. Dazu ist die Motivation und der Ehrgeiz jedes Einzelnen über die ganze Saison erforderlich. Dann ist auch die neue Liga zu meistern.

Zum Schluss möchte ich noch ein paar Worte an die Fans und Zuschauer richten. Unterstützen sie die Mannschaft lautstark und durch Anerkennung ihrer Leistung, auch wenn es mal nicht so „richtig“ läuft. Bedenken Sie: Die meisten Spieler sind noch sehr jung und haben ihr Können sicher noch nicht voll ausgereizt. Auch dem Gegner und den Schiedsrichtern gegenüber ist Fairness oberstes Gebot. Wenn sich alle daran halten gibt es sicher auch bei den Männern 2 viele interessante, spannende und auch erfolgreiche Spiele zu sehen.

Die Trainer
Bernd Weller und Gerald Marx