In der vergangenen Spielrunde konnten unsere Mädels mit einer kleinen Besonderheit aufwarten: Angesichts der Spielerinnenzahl wurden 2 Mannschaften für den Spielbetrieb bei der weilblichen A-Jugend gemeldet. Mit der Verletzung von Nina Dierolf bereits im ersten Quali-Spiel verlief der Start in die vergangene Saison allerdings alles andere als reibungslos. Hinzu kam die langwierige Verletzung von Torhüterin Kathrin Zwacka sowie die eine oder andere verletzungsbedingte Auszeit weiterer Spielerinnen. Nichts desto trotz ist es gelungen, die letzte Hallenrunde ohne Spielabsage durchzuziehen. Die weibliche A1 hat diese im guten Mittelfeld der Bezirksliga beendet, die weibliche A2 landete gehandicapt durch das ständige Aushelfen leider nur auf dem letzten Platz der Bezirksklasse. Nach der Saison 18/19 haben sich die Spielerinnen Lina Schnepple und Marina Müller zu den Aktiven verabschiedet, während Alina Huber und Sophia Schinzel nach langer Überlegung mit Handball aufgehört haben. Nach einjähriger Verletzungspause entschied sich Nina Dierolf zu einem Wechsel nach Ludwigsburg, während es Kristin Esslinger parallel dazu zum VFL Waiblingen zog.

 

Zum Trainingsauftakt der Sommerrunde gab es einen Wechsel des Trainerteams. Alle verbleibenden Spielerinnen, die zuvor von Tim Zwacka, Luca Frey oder Marvin Carmona und Frank Haller trainiert worden sind, werden seit Ende März von Michael Orthwein angeleitet, der nach zweijähriger Pause ins Trainergeschäft zurückgekehrt ist. Frank Haller kümmert sich weiterhin speziell um die Torhüter. Da TW Kathrin verletzungsbedingt weiterhin passen muss, bestand Handlungsbedarf auf der Torhüterposition. Linda Heeb hat sich bereit erklärt, vom Feld zwischen die Pfosten zu wechseln und bildet nun zusammen mit Johanna Julius das Torhütergespann.

 

Die Mädels zeigen ein großartiges Engagement, lediglich der Schlussspurt zum Abitur und die damit verbundenen Begleiterscheinungen schlugen sich negativ in der Trainingsbeteiligung nieder. Während den Spielen jedoch lag die volle Konzentration auf dem Sport. Die Mädels hielten oftmals ganz gut und lange mit und führten oft sogar noch zur Halbzeit, doch mit zunehmender Spielzeit hatten die Gegner schlussendlich die Nase vorne. Wohl verdient konnte die Mannschaft wenigstens mit einem eindeutigen 14:6 Sieg gegen Asperg ihre Sommerrunde beenden.

 

Aufgrund der geringen Meldezahl im Handballbezirk Enz-Murr (insgesamt nur neun Mannschaften) gibt es für die nun anstehende Hallenrunde eine Kooperation mit dem Handballbezirk Heilbronn-Franken, der seinerseits weitere sechs Mannschaften in eine Bezirksliga und Bezirksklasse mit einbringt.

 

So stehen für unsere HSG-Mädels neben den alt bekannten Kontrahenten aus der Umgebung Strohgäu, Weissach im Tal und HABO jetzt auch die weiten Reisen nach Buchen, Walldürn, Mosbach und Schwäbisch Hall auf dem Spielplan. Als Alternative zu diesem „Pilotprojekt“ stand eine anderthalbfache Runde im Enz-Murr-Bezirk zur Diskussion, sprich 3 Spiele gegen einen Gegner zu spielen. Diese wenig verlockenden Aussichten hat das Trainergespann schlussendlich dazu bewogen, die bezirksübergreifende Lösung jetzt einmal auszutesten.

 

Selbstverständlich bedeuten neue Gegner auch neue Herausforderungen, sodass die nächste Runde in der Bezirksklasse für unsere Mädels nicht einfach wird. Die Möglichkeit jedoch, sich einmal auch gegen andere Gegner als den üblichen Verdächtigen zu messen, sollte einen weiteren Motivationsschub bringen. Das große Ziel wird auf jeden Fall sein, die positiven Trainingseindrücke im Spiel umzusetzen und sich mit Siegen für den Trainingsschweiß zu belohnen, bevor es dann für einen Großteil der Mädels zum Ende Ihrer Jugendzeit hin zu den Aktiven geht.

 

 

 

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