HSG nach Niederlage mit großen Personalsorgen

 

Geknickt blickten die Spieler der HSG Marbach-Rielingshausen nach teils tollem Kampf gegen die Reservemannschaft aus Kornwestheim auf die Anzeigetafel. Über weite Strecken des Spieles ließen sich die Jungs von Trainer Martin Wittlinger nicht wirklich abschütteln, aber mussten meist 2 Tore hinter her laufen. Am Ende stand eine 29:36 fest, die um 3-4 Tore zu hoch ausgefallen war, vor allem wenn man den Spielverlauf und die auf HSG Seite zu verkraftenden Verletzungen betrachtet. 

 

Personell fehlten leider aus privaten Gründen Abwehrcrack Roman Mattheis und krankheitsbedingt Daniel Kühn. Dafür waren Stefan Schubring und Nick Duffner dabei. Dies personelle Lage sollte sich aber schon gegen Ende der 1 Halbzeit zu Ungunsten der HSG verändern. Von Beginn an kämpften die HSG’ler sich über die Abwehr ins Spiel. Kornwestheim agierte mit sehr viel Schwung im Angriff und es waren meist nur Kleinigkeiten, die es dem SVK ermöglichten, doch durch die Abwehrreihen zu kommen. Im HSG Angriff zeichneten sich die Rückraumspieler Mika Weller, Benedikt Weller und Paul Strähle aus, die perfekt von Kapitän Thomas Lauster eingesetzt wurden. Simon Blaschke trug über links mit sehenswerten Treffern immer wieder dazu bei, dass die HSG nicht aufgab. Torhüter Emre Baykara hatte leider nicht den besten Tag erwischt und so kam Luca Frey zwischen die Pfosten. Es gelang ihm mit gleich 3 guten Paraden seinen Vorderleuten den Rücken zu stärken. Prompt lag die HSG knapp in Führung. Dann kam die erste Schrecksekunde. Luca Frey fiel unglücklich auf seine Schulter und musste das Tor verlassen. Kurz darauf prallte Daniel Blaschke mit einem Kornwestheimer Spieler unglücklich zusammen und zog sich eine starke Rippenprellung zu, was einen weiteren Einsatz nicht möglich machen sollte. Es kam zu einem leichten Bruch und so lagen die Jungs unnötigerweise mit 16:20 in der Halbzeit zurück.

 

Mit Wiederanpfiff kam Luca Frey für ca. 8 Minuten nochmals zwischen die Pfosten zurück. Die HSG blieb dank Treffern von Benedikt Weller und Mika Weller auf Tuchfühlung. Es ging hin und her und die beiden Unparteiischen waren leider in entscheidenden Situationen überfordert. Dann kam die erste Schrecksekunde. Benedikt Weller erhielt einen Schucker von der Seite, konnte dadurch den Ablauf nicht mehr kontrollieren und prallte daraufhin völlig unglücklich mit seinem Kreisläufer zusammen, wobei er sich einen Nasenbeinbruch zuzog. Paul Strähle musste wieder ran. Fast im direkten Gegenzug ging leider auch bei Luca Frey nichts mehr und er verabschiedete sich zur Untersuchung ins Krankenhaus. 

Trainer Martin Wittlinger gab in einer anschließenden Auszeit an seine Jungs noch ein paar Anweisungen und die HSG gab alles. Bis zur 52. Minute war die HSG bis auf 28:30 dran. Dann ließen die Kräfte nach und die beiden Unparteiischen sorgten mit ausbleibenden Freiwürfen für demotivierende Momente auf HSG Seite. Im Angriff wurden nun zu überhastet und zu unplatzierte Würfe genommen, was die Kornwestheimer nutzten, um noch ein paar Tempogegenstöße erfolgreich abzuschließen. Den ersten Strafwurf erhielt die HSG tatsächlich mit dem Schlusspfiff, was nicht wirklich für die robuste Abwehrreihen von beiden Teams (immerhin hatten die Kornwestheimer 4 Strafwürfe) sprach. Den Strafwurf verwandelte Simon Blaschke noch erfolgreich zum 29:36 Endstand. In Anbetracht der personellen Situation und den entstandenen Verletzungen hat sich die HSG gut geschlagen.

 

Die HSG muss nun versuchen, irgendwie die Spieler für das nächste Heimspiel am Sonntag, 09.12.2018 um 17:00 Uhr in der Hardtwaldhalle gegen den TV Tamm wieder fit und gesund zu bekommen. 

Es spielten: Luca Frey und Emre Baykara (beide Tor), Marc Beerwart (1), Tim Layher (2), Daniel Blaschke, Thomas Lauster (2), Stefan Schubring, Paul Strähle (5), Andi Horst (1), Benedikt Weller (6), David Holzwarth (2), Nick Duffner, Mika Weller (5), Simon Blaschke (5/1).

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