Vieles neu bei den Mädels der A1

 

Mit einem Kader, der zum Großteil noch B-Jugend spielen durfte, trat die weibliche A-Jugend in der letzten Saison in der Bezirksliga an und konnte durchaus überzeugen. Die Runde wurde in der zweigeteilten Bezirksliga hinter der HB Ludwigsburg auf dem 2. Tabellenplatz beendet, welcher gleichzeitig zur Endrunde qualifizierte. Hierbei trafen mit Bietigheim 2, HSG Strohgäu und eben HB Ludwigsburg und der HSG Marbach-Rielingshausen die jeweils Erst-und Zweitplatzierten der beiden Staffeln aufeinander, die dann den Titel des Bezirksmeisters unter sich ausspielten.

 

Während Bietigheim 2 mit viel Unterstützung aus dem Damenbereich angereist war, wodurch sie die Endrunde auch mit 6:0-Punkten für sich entscheiden konnten, zeichnete sich ein Dreikampf der drei übrigen Mannschaften HSG Strohgäu, HB Ludwigsburg und unserer HSG Marbach-Rielingshausen ab. Jedes Team gewann auch ein Spiel, wodurch die geschossenen Tore entscheidend wurden. Hierbei hatten die HSG-Mädels leider Pech und mussten sich mit 35 geschossenen Toren knapp hinter Strohgäu (38) und Ludwigsburg (39) mit dem undankbaren vierten Platz begnügen.

 

Das war auch gleichzeitig der Abschluss des Trainergespanns Harald Duffner und Claus Weller, die schon frühzeitig bekannt gegeben hatten, dass dies ihre letzte Saison werden sollte. Außerdem verabschiedeten sich mit Alina Huber und Lara Weller gleich zwei Spielerinnen, die unsere dünne Personaldecke noch weiter ausdünnten.

 

Mit Luca Frey und Tim Zwacka konnte für die weibliche A1 ein junges Trainerteam gewonnen werden, das in der letzten Saison die männliche C-Jugend trainiert hatte. Außerdem wurden aus der jetzigen A2 mit Sophia Richter, Paula Wehrhahn und Verena Walter drei Spielerinnen hochgezogen, die aufgrund ihrer Leistungen aus der ersten Mannschaft nicht mehr wegzudenken sind und sofort Verantwortung übernahmen.

 

Für die neue Mannschaft stand nur wenige Wochen nach der Endrunde die erste Runde der HVW- Qualifikation an, weswegen auch sofort mit dem Training begonnen wurde. Hierbei lag der Fokus, nach der Umpositionierung einiger Spielerinnen, auf dem Einführen von zwei verschiedenen Abwehrsystemen, der Verbesserung des Umschaltspiels und der Erhöhung der Variabilität im Angriff.

 

In der Qualifikationsrunde traf die HSG Marbach-Rielingshausen auf die HSG Strohgäu, HB Ludwigsburg, TSV Bönnigheim und die JSG HABO. Hierbei sollte sich nur der Erstplatzierte für die nächste Runde qualifizieren. Die Nervosität der Spielerinnen war im ersten Spiel gegen Ludwigsburg kaum zu übersehen, die durch einen Kreuzbandriss von Nina Dierolf, bis dahin eine Stütze des Teams, gleich zu Beginn noch verstärkt wurde. Doch mit viel Kampfgeist und Einsatz schafften es die Mädels das Spiel knapp mit 10:9 für sich zu entscheiden.

 

Auch die weiteren Spiele gegen Bönnigheim und HABO konnten gewonnen werden, weswegen es im letzten Spiel gegen die ebenfalls ungeschlagene HSG Strohgäu um den entscheidenden ersten Platz ging. Leider waren bei diesem entscheidenden Spiel einige Spielerinnen verhindert oder immer noch verletzt, weshalb die HSG nur mit insgesamt 8 Spielerinnen, darunter einige aus der A2, antreten mussten. Die Mädels verkauften sich gut, blieben aber gegen Strohgäu chancenlos. Sie mussten sich mit dem zweiten Platz begnügen, der wenigstens die direkte Qualifikation für die Bezirksliga zur Folge hatte.

 

Somit konnte sich das Trainerteam frühzeitig auf die Saison konzentrieren und in der Vorbereitung neben den spielerischen Elementen den Fokus auf die Kondition, Koordination und Kognition legen.

 

In der neuen Saison wird sich die HSG Marbach-Rielingshausen mit den Spielerinnen von HABO, Bönnigheim, Ditzingen und Strohgäu in der 1,5-fachen Runde messen. Dies bedeutet, dass jeder drei Mal gegen jeden spielt.

 

Hierbei freuen sich sowohl die Spielerinnen als auch die Trainer über zahlreiche und lautstarke Unterstützung. Bis dahin: Auf eine erfolgreiche und vor allem verletzungsfreie Saison.

 

Luca Frey und Tim Zwacka

 

 

 

Spielerinnen:

 

Sophia Schinzel und Kathrin Zwacka im Tor

 

Lena Schaidreiter, Marina Müller, Theresa Duffner, Nina Dierolf, Lissi Stiegler, Alina Beutter, Lina Schnepple, Sophia Richter, Paula Wehrhahn und Verena Walter

 

 

 

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